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Die Gemeinde Klanxbüll, der Erholungsort im Norden Deutschlands

Historie

Chronologische Historie der Gemeinde Klanxbüll:

Bereits vor dem Jahr 1000 sind Friesen in das Gebiet des heutigen Nordfrieslands eingewandert.

Um 1200 begann man, die ersten niedrigen Deiche zu bauen, deren Reste heute noch sichtbar sind, um die vielen kleinen zusammenhängenden Warften zu schützen.

1231 wird im Erdbuch König Waldemars von Dänemark erstmals die Wiedingharde mit dem Dorf Klanxbüll erwähnt.

Im Jahre 1240 wird die Klanxbüller Kirche errichtet. Sie ist noch heute mit einem Reetdach gedeckt und steht unter Denkmalschutz.

Die Kanzel soll aus der 1634 in der „Groten Manndränke“ untergegangenen Volgsbüller Kirche von der Insel Nordstrand stammen.

1350 tötete die Pest Dreiviertel aller Menschen in Nordfriesland.

1362 wurde die Küste durch große Fluten zerrissen – die 1. Grote Manndränke.

1400 wurde Aventoft von der Harde getrennt und Revtoft vernichnet. Die Wiedingharde wurde zur Insel.1400 wurde Aventoft von der Harde getrennt und Revtoft vernichnet. Die Wiedingharde wurde zur Insel.

1436 wurde der Seedeich (golderner Ring) fertiggestellt, der die Harde umschloß. Er ersetzte die alten Sommerdeiche, die keine ausreichende Sicherheit mehr boten. Durch diese Eindeichungsmaßnahmen wurde eine intensivere landwirtschaftliche Nutzung ermöglicht.

In den Kirchspielen entwickelten sich größere Bauernstellen.

1566 wird die Insel durch zwei Verbindungsdämme an das Festland gebunden, es entsteht der Gotteskoog.

1615 ging Rickelsbüll bei einer Sturmflut verloren.

1634 bei der großen Sturmflut – die 2. Manndränke – sterben 143 Menschen in der Harde.

Um 1700 war die Lage so schlecht, das die Wiedingharde mit dem Ort Klanxbüll fast aufgegeben worden wäre. Ursachen waren Kriege und Misswirtschaft.

Mitte des 18. Jahrhunderts wurden viele Höfe, bedingt durch die gute landwirtschaftliche Entwicklung, erweitert. Es  entstanden stattliche Höfe in vielen Abwandlungen von der L- Form bis hin zum Vierkanthof.

Die Besiedelung in der Wiedingharde ist heute noch anhand der alten Deichlinien abzulesen. Die kleinen Bauernstellen wurden dort in Rotziegelbauweise errichtet und mit Reet gedeckt. Viele stattliche Höfe entstanden auf Einzelwarften und tragen noch heute ihre Namen.

In Klanxbüll z.B.: Hof Groß Bombüll (auf dem Seeräuber Störtebeker wohnte und die Sage um „Nis-Puk entstand), der Annettenhof und der ehem. Jessen Hof (heute der Charlottenhof).

1910 wurde das heutige Infozentrum Wiedingharde in Klanxbüll im Jugendstil als Altenteil eines landwirtschaftlichen Betriebes (heute Charlottenhof) gebaut.

1920 erhielt die deutsch-dänische Grenze ihren jetzigen Verlauf.

1921 wurde das Bahnhofsgebäude Klanxbüll im Stile eines Bauernhauses erbaut, das heute noch so erhalten ist.

Es entstand der Dorfkern mit dem Bahnhofshotel, Bäcker, Baugeschäft, Gemischtwarenladen, Schlachter, Sattler, Schmiede, Stellmacherei, Schuster und Schlosserei.

1923 im Frühjahr begann der Bau der 26km langen Eisenbahnstrecke Klanxbüll-Westerland.

1927 wurde am 1.Juni der Hindenburgdamm von dem damaligen Reichspräsidenten von Hindenburg eingeweiht.

1930 ist in Westerklanxbüll die Schule mit Wohnteil erbaut worden.

1930 wurde der Gotteskoog entwässert und besiedelbar gemacht.

1936 war die Eindeichung des Wiedingharder-Neuer-Kooges,  worauf da die Besiedelung begann.

1950-52  ist das Baugebiet des Westerweges fertiggestellt worden.

1954 war  die Eindeichung des Friedrich-Wilhelm-Lübke-Kooges.

Der Dorfkern von Klanxbüll vergrößerte sich ständig, dank der Insel Sylt und den Pendlern.

1959 wurde die Turnhalle mit WC und Duschräumen an der Schule errichtet.

Ca. ab 1960 begann der Bau der Bahnhofstrasse und mit der Besiedelung.

Ab 1972 wurde das Baugebiet Küsterweg auf dem alten Sportplatz erschlossen.

Ab 1973 begann der Bau des Baugebietes Quersee

Ab 1977 begann die Erschließung des Baugebietes Ringstrasse.

Ab 1984 begann die Erschließung des Baugebietes Toft.

1993 startete das Programm der Dorferneuerung mit Denkmalpflege.

1996 wurde das Infozentrum -Wiedingharde von der Gemeinde Klanxbüll erworben und mit Mitteln des Landes und der Europäischen Union saniert.

Ab 1997 ist mit der Erschließung des Baugebietes Kiebitzreihe und des dazugehörigen Kindergartens begonnen worden.

1999 ist der Charlottenhof (Kultur- und Tagungszentrum) von der Gemeinde Klanxbüll zum Teil auch als Schenkung erworben worden.

2002 war der Baubeginn der zentralen Dorfentwässerung( Kanalisation ) und des neuen Baugebietes rechts der L8.

2003 ist mit der Umgestaltung des Bahnhofsumfeldes begonnen worden, um dem Ortskern Klanxbülls ein freundliches „Outfit“ zu verleihen.